Hintergrund 

Dieselabgas enthält neben den gasförmigen auch feste Bestandteile, wie Ruß, Abriebe aus dem Motor, der Abgasanlage sowie Rückstände aus dem Motoröl und dem Kraftstoff.

Alle festen Bestandteile werden im Partikelfilter zurückgehalten, gefiltert.

Die brennbaren festen Bestandteile, insbesondere der Dieselruß werden –je nach Konzept - periodisch oder kontinuierlich mit Hilfe von Edelmetallen, Additiven oder aktiven Einrichtungen bei der Regeneration verbrannt.

Zurück bleiben die nicht brennbaren Bestandteile. Den größten Anteil daran haben die Rückstände des Motoröls, die Motorölasche. Je nach Motorölverbrauch, Ölqualität (Ascheanteil) des Motoröls, Größe des Filters, Additiverbrauch akkumulieren sich nach 500 bis 1.500 Betriebsstunden bzw. 50 bis 100.000 km Fahrleistung einige hundert Gramm Asche im Filterelement.

Mit zunehmender Aschebeladung sinkt das für den Ruß zur Verfügung stehende Filtervolumen kontinuierlich ab. In Folge

  • startet die ggf. vorhandene Filterelektronik häufiger die automatische Regeneration

  • steigt der Abgasgegendruck

  • steigt der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emission

  • verschlechtert sich das Beschleunigungsverhalten des Fahrzeugs

  • setzt die Filterelektronik / Filterüberwachung schließlich eine Warnlampe die zum Werkstattbesuch auffordert und ggf. parallel die Fahrleistungen begrenzt = Notlaufbetrieb = Leistungsverlust

Spätestens dann muss der Filter ausgebaut und gereinigt, d.h. von Asche (und Ruß) befreit werden. Wird nicht reagiert, bleibt die Maschine / das Fahrzeug im Extremfall auch liegen.

 

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